GESCHICHTE

Die Geschichte von Château Kirwan ist eng mit dem Schicksal der Familien verbunden, die seit dem 18. Jahrhundert von Generation zu Generation sein heutiges Gesicht mitprägten. Sie beginnt, wie es sich gehört, mit einer Hochzeit. 1760 vermählte sich der irische Kaufmann Mark Kirwan mit der Tochter von Sir John Collingwood,, „Sieur de Lasalle“, ein englischer Geschäftsmann, der damals zu den bedeutendsten Weinhändlern von Bordeaux zählte.

Mark Kirwan fügte dem Gut Lassalle noch das angrenzende Domaine de Ganet hinzu und schuf so unweit des Dorfes Cantenac sein eigenes Weingut, das fortan seinen Namen trug und sich unter seiner Leitung zu einem florierenden Anwesen entwickelte. Der damalige Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Frankreich, Thomas Jefferson, reihte den Wein von „Quirouen“ in seinem Werk über die Bordeauxweine unter die „Grands Crus de Second Rang“ (Grand Cru zweiten Ranges).

1855 stellte für Château Kirwan einen entscheidenden Wendepunkt dar. In diesem Jahr kam das mittlerweile hoch bewertete Weingut (erster Platz unter den 3e Crus du Médoc und 16. Grand Vin de Bordeaux) in den Besitz der Familie Godard. Camille Godard, der damalige Bürgermeister von Bordeaux, ließ den Landschaftsgarten anlegen, der dem Anwesen bis heute einen ganz besonderen Charme verleiht.

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